Halbinsel Hela

Der Untergang der Memel

Am Ende des 2. Weltkriegs, als die Rote Armee in Ostpreußen einmarschierte, sammelten sich auf der Halbinsel Hela zehntausende Flüchtlinge und Reste der Wehrmacht. Viele wurden mit Schiffen nach Westen gebracht. Doch die Überfahrt war sehr gefährlich, weil englische Bomber und sowjetische U-Boote die Flüchtenden auf den Schiffen angriffen. Die Versenkung der Wilhelm Gustloff, der Goya und der Steuben ist bis heute im deutschen kollektiven Gedächtnis präsent. Daneben aber ereigneten sich viele weitere Tragödien, die heute fast vergessen sind.

Im Rahmen der Verwundeten- und Flüchtlingstransporte aus den Ostgebieten über die Ostsee läuft am 30. Januar 1945 auch das U-Boot-Begleitschiff Memel mit 900 Flüchtlingen an Bord vom Militärhafen Hela in Richtung Westen aus. Unter den Passagieren befinden sich auch etwa 200 Einwohner Helas. 600 Menschen werden die Fahrt nicht überleben.

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Alt-Hela

Geplanter Artikel:

Zunächst erscheinen die Geschichten über ein mittlerweile versunkenes Alt-Hela wie eine Sage aus alter Zeit. Die Geschichtsforschung belegt aber eindeutig: Dieses Alt-Hela hat es tatsächlich gegeben! Es lag etwas näher am Festland in Sichtweite des heutigen Hela am Ufer des Putziger Wieks.

 

Siegel und Wappen der Stadt Hela

Das heutige Stadtwappen Helas stellt einen gelben stehenden Schlüssel, rechts und links flankiert von zwei gelben Sternen auf blauem Grund dar. Auf früheren Darstellungen wurden die Sterne silberfarben und der Grund hellblau dargestellt. Es ist das einzige Stadtwappen auf der Halbinsel Hela, welches ein sehr hohes Alter besitzt und auf die vom Rat der Bürgerschaft Helas benutzten mittelalterlichen Siegel zurückzuführen ist.

Stadtwappen Hela

Stadtwappen Hela[1]

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